Während andere Filmreboots auf vertraute Blockbuster-Formeln setzen, geht „Hellboy: The Crooked Man“ einen radikal anderen Weg: Statt bombastischer Action liefert der 2024 erschienene Film düsteren Folk-Horror in den Appalachen der 1950er Jahre. Mit einem Budget von rund 20 Millionen US-Dollar und einer treuen Adaption der Comicvorlage von Mike Mignola soll er sich bewusst von den Vorgängern abheben.

Erscheinungsjahr: 2024 ·
Budget: ca. 20 Mio. USD ·
Genre: Superhelden-Horror ·
Basiert auf: Comic von Mike Mignola

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genaue Einspielergebnisse sind nicht öffentlich bekannt
  • Ob der Film als kommerzieller Flop gilt, bleibt offen
  • Die Produktionsdauer von angeblich 29 Jahren ist nicht verifiziert
3Zeitleisten-Signal
  • 2008: Comic „The Crooked Man“ erscheint
  • 2024: Veröffentlichung des Films
4Wie es weitergeht
  • Der Film ist auf DVD/Blu-ray erhältlich, ein Kinostart in Deutschland steht noch aus
  • Fans warten auf eine offizielle deutschsprachige Fassung

Fünf zentrale Fakten zum Film auf einen Blick:

Merkmal Wert
Veröffentlichung 2024
Regisseur Brian Taylor (Film-Rezensionen.de)
Hauptdarsteller Jack Kesy (Movie-Infos.net)
Budget ~20 Mio. USD (Community-Schätzung)
Comicvorlage The Crooked Man von Mike Mignola

Ist Hellboy: The Crooked Man gut oder schlecht?

Kritikerstimmen

Die deutsche Presse zeigte sich überwiegend enttäuscht. Filmstarts.de bewertete den Film mit 1,5 von 5 Sternen und nannte ihn „enttäuschend“ (Filmstarts.de (deutsche Filmkritik-Seite)). Auch Movie-Infos.net urteilte, der Film unterbiete den Vorgänger „Hellboy – Call of Darkness“ (2019) und weise „nahezu keine Qualitäten“ auf (Movie-Infos.net). Die Actionszenen seien nicht beeindruckend und Regisseur Brian Taylor wirke unsicher (Film-Rezensionen.de).

Publikumsreaktionen

In der Community fällt das Urteil gemischt aus. Ein Reddit-Nutzer schrieb: „It’s not as good as the two del Toro films, but it’s still a good screenplay“ (Teilzeithelden.de (deutsches Fantasy-Portal)). Ein Amazon-Rezensent lobte die Treue zur Vorlage: „This movie is an adaption of The Crooked Man story and does it justice.“ Viele Zuschauer schätzen den düsteren Grundton, kritisieren aber die schwachen Spezialeffekte.

Vergleich zu früheren Hellboy-Filmen

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen den Hellboy-Verfilmungen:

Film Regisseur Budget Ton Bewertung Filmstarts
Hellboy (2004) Guillermo del Toro 66 Mio. USD Märchenhaft-Action 3,5/5
Hellboy II (2008) Guillermo del Toro 85 Mio. USD Fantasy-Action 3,0/5
Hellboy (2019) Neil Marshall 50 Mio. USD Action-Horror 2,0/5
Hellboy: The Crooked Man (2024) Brian Taylor ~20 Mio. USD Folk-Horror 1,5/5
Das Fazit

Der Film ist der bislang schlechtest bewertete Hellboy-Kinofilm – zumindest aus Sicht der Kritiker. Für Liebhaber des Comics bietet er jedoch eine überraschend werksgetreue Umsetzung.

Warum ist Hellboy: The Crooked Man so anders?

Unterschiede im Ton und Genre

Während Guillermo del Toros Filme auf märchenhafte Fantasy mit viel Action setzten und das 2019er Reboot brutale Massenkämpfe bot, ist „The Crooked Man“ purer Horror. Teilzeithelden.de beschreibt ihn als „minimalistischen Folkhorror“ ohne CGI-Overkill (Teilzeithelden.de). Der Film verzichtet auf Humor und konzentriert sich auf eine bedrückende Atmosphäre in den Appalachen.

Regie und Besetzung

Brian Taylor, bekannt durch „Crank“ und „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“, übernahm die Regie. Hauptdarsteller Jack Kesy („Deadpool 2“) setzt laut Movie-Infos.net „keine Akzente“ (Movie-Infos.net). Hellboy tritt im Vergleich zu früheren Filmen sogar in den Hintergrund; stattdessen stehen die Figuren Tom Ferrell und Bobbie Jo im Vordergrund (Teilzeithelden.de).

Produktionshintergrund und langer Entwicklungszeitraum

Das Projekt befand sich angeblich über 29 Jahre in der Entwicklung – ein Rekord, der durch die langwierigen Rechterückkäufe und den Misserfolg des 2019er Reboots bedingt sein soll. Das Budget von rund 20 Millionen US-Dollar ist nur ein Drittel des Vorgängers und spiegelt den bewussten Verzicht auf aufwändige Spezialeffekte wider. Der Film wurde direkt für den Heimkinomarkt produziert (Teilzeithelden.de).

Was zu beachten ist

Wer actiongeladene Spektakel erwartet, wird enttäuscht. Der Film ist ein bewusster Gegenentwurf: klein, düster, dialoglastig – und damit genau das Gegenteil der Blockbuster-Ära.

Ist Crooked Man sehenswert?

Für wen lohnt sich der Film?

Die Zielgruppe sind eingefleischte Comic-Fans, die eine originalgetreue Adaption der düsteren „Crooked Man“-Story von Mike Mignola schätzen. Auch Liebhaber von ruhigem Folk-Horror à la „The Witch“ könnten auf ihre Kosten kommen. Wer jedoch schnelle Action oder einen charismatischen Hellboy wie bei del Toro sucht, sollte die Finger davon lassen (Film-Rezensionen.de).

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Treue Comic-Adaption
  • Düstere, unheimliche Atmosphäre
  • Verzicht auf überladene CGI

Schwächen

  • Schwache Spezialeffekte
  • Langsame, mäandrierende Handlung
  • Blasse Hauptfigur
  • Fehlende Action-Szenen

Die Balance fällt eindeutig zuungunsten der Unterhaltung aus: Die Geschichte kommt nur schwer in Fahrt, und selbst eingefleischte Fans vermissen den typischen Hellboy-Witz (Movie-Infos.net).

Ist Hellboy: The Crooked Man eine Fortsetzung?

Handlung und Verbindung zu früheren Filmen

Nein, es handelt sich um einen vollständigen Neustart des Franchise. Die Geschichte spielt in den 1950er Jahren in den Appalachen – ohne jeden Bezug zu den Filmen von Guillermo del Toro oder dem 2019er Reboot. Hellboy und ein BPRD-Neuling stranden in einem von Hexen heimgesuchten Dorf, angeführt von der titelgebenden Kreatur (laut Handlungsbeschreibung auf Movie-Infos.net).

Reboot oder eigenständiger Film?

Der Film ist ein eigenständiger Reboot. Er ignoriert die vorherigen Filme vollständig und baut auf der Comicvorlage auf – ein klares Signal, dass die Produzenten einen radikalen Neuanfang wagen (Teilzeithelden.de).

Der Haken

Ein Neustart ist immer ein Risiko. Wer die alten Filme liebt, muss sich auf eine völlig andere Interpretation einlassen – und wird dafür nicht mit vertrauten Figuren belohnt.

War Hellboy: The Crooked Man ein Flop?

Einspielergebnisse

Zum Zeitpunkt der Recherche liegen keine verlässlichen Einspielzahlen vor. Da der Film direkt für DVD und Blu-ray produziert wurde, ist ein Kinostart in Deutschland bislang nicht erfolgt. Ein kommerzielles Desaster im klassischen Sinne lässt sich daher nicht messen.

Budget und Rentabilität

Mit geschätzten 20 Millionen US-Dollar Produktionsbudget liegt der Film weit unter den Vorgängern. Die geringen Kosten schützen vor einem Totalausfall, doch ohne veröffentlichte Verkaufszahlen bleibt unklar, ob sich das Investment gelohnt hat.

Kritische und kommerzielle Rezeption

Die Resonanz ist gemischt. Treue Fans der Vorlage schätzen die Comicnähe, während Mainstream-Kritiker den Film weitgehend verrissen haben. Die niedrige Bewertung von 1,5/5 auf Filmstarts.de spricht eine klare Sprache – zumindest aus Perspektive der Fachpresse.

Fazit: Hellboy: The Crooked Man ist ein mutiger, aber technisch schwacher Folk-Horror-Versuch. Comic-Puristen erhalten eine werkgetreue Adaption – alle anderen sollten zu den Del-Toro-Filmen greifen.

Zeitleiste: Der Weg zu Hellboy: The Crooked Man

  • : Erste Überlegungen zu einer Hellboy-Verfilmung
  • : Comic „The Crooked Man“ von Mike Mignola erscheint
  • : Vorheriger Reboot „Hellboy (2019)“ läuft an
  • : Veröffentlichung von „Hellboy: The Crooked Man“

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Der Film ist 2024 erschienen
  • Es handelt sich um eine Comic-Adaption (Movie-Infos.net)
  • Das Budget liegt bei rund 20 Millionen Dollar (Community-Schätzung)
  • Die Handlung spielt in den 1950er Jahren in Appalachia (Teilzeithelden.de)

Was unklar bleibt

  • Genaue Einspielergebnisse
  • Offizielle Kritiken-Bewertung (Rotten Tomatoes-Score)
  • Ob der Film als kommerzieller Flop gilt
  • Dauer der Produktion (Behauptung 29 Jahre nicht verifiziert)

Stimmen zum Film

“It’s not as good as the two del Toro films, but it’s still a good screenplay.”

– Reddit-Nutzer nach Kinobesuch (Teilzeithelden.de)

“This movie is an adaption of The Crooked Man story and does it justice.”

– Amazon-Rezensent (zitiert bei Teilzeithelden.de)

“Hellboy: The Crooked Man isn’t like the previous movies – it’s pure folk horror without the blockbuster trappings.”

– Regisseur Brian Taylor laut Filmstarts.de

Für deutsche Zuschauer, die mit dem Gedanken spielen, den Film zu kaufen, ist die Entscheidung klar: Wer eine originalgetreue, düstere Hellboy-Geschichte ohne Action-Overkill sucht, wird bedient – alle anderen greifen lieber zu den Klassikern von Guillermo del Toro oder dem actionreicheren Reboot von 2019.

Weitere Quellen

movie-infos.net, gamestar.de

Häufig gestellte Fragen

Ist Hellboy: The Crooked Man ein Horrorfilm?

Ja, der Film ist als purer Folk-Horror inszeniert und verzichtet weitgehend auf Action- und Fantasy-Elemente der Vorgänger.

Kann man den Film ohne Vorkenntnisse anschauen?

Ja, da es sich um einen Reboot handelt, sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Gibt es eine Altersfreigabe?

In Deutschland wurde der Film ab 16 Jahren freigegeben. Die düstere Atmosphäre und Horrorelemente rechtfertigen diese Einstufung.

Wo kann man Hellboy: The Crooked Man kaufen?

Der Film ist als DVD und Blu-ray im Handel erhältlich, unter anderem bei Amazon. Ein Streaming-Start ist noch nicht angekündigt.

Gibt es den Film auf Deutsch?

Ja, eine deutsch synchronisierte Fassung liegt vor. Die deutsche Tonspur ist auf den Heimmedien enthalten.

Wie lange dauert der Film?

Die genaue Laufzeit ist nicht offiziell bekannt, wird aber mit etwa 100 Minuten angegeben.

Ist Hellboy: The Crooked Man eine Fortsetzung des 2019er Films?

Nein, es ist ein vollständiger Neustart ohne Verbindung zu vorherigen Filmen.

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